Sportjournalist war auf den Sachsens Motocross-Strecken zu Hause
Culitzsch. Der Motorsportclub Culitzsch trauert um sein langjähriges engagiertes Mitglied Frank Ebert. Der Fotograf und Sportjournalist, der sich vor allem um Sachsens Motocross-Szene verdient gemacht hat, ist am Dienstag, nur drei Wochen vor seinem 50. Geburtstag, einem Krebsleiden erlegen.
Seine Eltern, Gertraude und Manfred Ebert, verlieren mit ihm ihren einzigen Sohn. "Er war nach der überstandenen Magenoperation im Februar noch so optimistisch, freute sich auf seinen 50. Geburtstag. Aber er hat es nicht geschafft", erzählt die trauernde Mutter.
Mit der Kamera im Anschlag und immer einen fröhlichen Spruch auf den Lippen - so kannten seine Freunde, Journalistenkollegen und die Aktiven der Cross-Szene den Hartmannsdorfer. Bei den großen Ereignissen auf den Rennstrecken in Culitzsch und Thurm hielt Frank Ebert für die "Freie Presse" rasante Überholmanöver, weite Sprünge und strahlende Sieger auf dem Podest mit der Kamera fest, lieferte zuverlässig die Informationen zu den Rennen.
Die Verantwortlichen des MC Culitzsch vertrauten auf sein fotografisches Können und Wissen. Für den Club hat er viele Jahre Chronistenarbeit geleistet, Fahrer mit der Fotolinse eingefangen und die Höhepunkte im Vereinsleben dokumentiert. Wo immer ein Motor für Geräusche sorgte, war Frank Ebert mit der Kamera zur Stelle: die Kirchberg-Classics, die AvD-Sachsen-Rallye, die Sachsen Classic.
Frank Ebert wurde am Samstag den 19.07.2008 auf dem Friedhof in Hartmannsdorf beigesetzt.
Von Hans-Peter Kuppe









